Handy-Bildergalerien
02 November 2008
13 April 2008
Es ist vollbracht !

Annähernd 150 Gäste haben meinen Diavortrag vom 12. April in der Aula des Burgschulhauses in Liestal besucht. Der Abend ist gelungen, die Stimmung war ausgezeichnet, ich konnte viele alte bekannte Gesichter treffen. Auch meine Reisebekanntschaften Stefan und Melinda (in Usbekistan angetroffen), Andreas Kramer und Kathrin Achini (in Tajikistan begegnet) sowie Silvio Giroud aus Fribourg (in Tibet auf dem Paiko-Tso-Shortcut kennengelernt) waren anwesend. Nochmals herzlichen Dank an alle, die Interesse für meinen Vortrag bekundet haben. Ich werde den Vortrag sicherlich nochmals zeigen, Details folgen sobald als möglich. 






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Maurizio
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21:59
03 Februar 2008
Diavortrag

Die Diaschau dauert ca. 90 Min, davon etwa ein Drittel live kommentiert, der Rest mit Musik untermalt. Es werden 640 Dias mit zwei Überblend-Projektoren gezeigt.
Lageplan Aula Burgschulhaus in Liestal
(Klicken zum Vergrössern)
Ein kleiner Vorgeschmack:
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Maurizio
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20:15
25 November 2007
Tibet-Kalender 2008

Jetzt liegt er vor: der neue Tibet-Kalender, hergestellt in Lhasa in Zusammenarbeit mit Elke, einer deutschen Studentin, die ich in Tibet kennengelernt habe. Format A3 aufgeklappt. Exemplar gefällig? fishmac73(at)yahoo(dot)de.
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Maurizio
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00:49
22 April 2007
11 März 2007
Ich bin wieder hier !
Seit einigen Wochen bin ich nun wieder zuhause, zurück von meiner langen Reise. Schneller als erwartet habe ich mich wieder hier eingelebt, nicht zuletzt dank des Chienbäse. Ein Bewerbungsschreiben, ein Vorstellungsgespräch und schon anfangs März eine neue Stelle bei einer Versicherung. Der Kulturschock blieb mir bei meiner Rückkehr nach Europa bzw. nach Paris nicht erspart. Mit meinen abgelaufenen Veloschuhen und abgegriffenen Kleidern kam ich mir in der französischen Metropole etwas schäbig vor.
Meine Reise ist also - physisch - zu Ende. Ein Leben lang wird sie in meinem Kopf rumgeistern und mich jeweils für kurze Momente in die weite Welt entführen. Anstatt eines abgegriffenen Zuckerbeutelspruches ziehe ich ein bisschen Statistik vor:
17'373 gefahrene Kilometer (rund 7.5 Millionen Radumdrehungen)
(so sieht ein Schwalbe Marathon XR nach 11'880 Km aus)
343 Tage unterwegs, 115 Tage ohne Radfahren (Ruhe- und Krankheitstage, Sightseeing, Visumsbeschaffung etc.)
19 Platten
(Service beim Chini-Bagh Hotel in Kashgar/China)
1'171 Stunden auf dem Sattel (sieben Wochen Tag und Nacht nonstop)
18 bereiste Laender: Schweiz, Italien, Slovenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien-Montenegro, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadjikistan, Kirgistan, China (Xinjiang, Tibet), Nepal, Indien, Vereinigte Arabische Emirate (eine Nacht in Dubai), Frankreich
10.5 Stunden betrug der laengste Radeltag: von Torbat-e Heydariyeh nach Mashhad, den ganzen Tag kämpfte ich gegen den Wind an, zur Abwechslung einen Platten, erst um zehn Uhr abends erreichte ich den mörderischen Stadtverkehr von Mashhad, um Mitternacht hatte ich endlich eine Unterkunft gefunden)
174 Km: die längste Tagesetappe (Brescia-Gardasee-Verona-Vicenza-Castelfranco Veneto)
47 Tage mit einem Pensum von mehr als 100 Km
14.8 km/h: Gesamt-Durchschnittsgeschwindigkeit
23 km/h: die hoechste Tages-Durchschnittsgeschwindigkeit (die Abfahrt runter nach Kashgar)
6.52 km/h: tiefste Durchschnittsgeschwindigkeit (in 6:09 Stunden satte 39 gefahren, oder besser gesagt gestossen, als es vom Guge Kingdom im Sutley-Tal in Tibet wieder rauf ging zum tibetischen Hochplateau)
19 Tage die laengste Etappe ohne Ruhetage: von Kashgar bis nach Ali/Shiquanhe (Westtibet), dazwischen einige spektakuläre Pässe, so der Chiragsaldi (4'980 M), Kirgizjangal (4'950 M), Kosbel (4'290 M), Khitai (5'190 M), Satsum La (5'350 M), Qieshan La (5'400 M). Der Kudie Pass war mit 3'300 M. der einzige "3'000-er" Pass.
5'400 M.ü.M. der hoechste mit dem Velo gefahrene Pass (Qieshan La) ; zu Fuss wars der Drölma La (5'700 M.üM.) auf der Umrundung des Berges Kailash in Tibet
1'725 Höhenmeter die grösste erklommene Höhendifferenz an einem Tag: Savognin-Julierpass-Pontresina-Berninapass
3'008 Hoehenmeter: die laengste Abfahrt an einem Tag, von Nyalam (Tibet) - Zhangmu - Barabise (Nepal)
5 befahrene Wüsten: Dasht-el Kavir (Iran), Karakum (Turkmenistan), Kizilkum (Usbekistan), südlicher Rand der Taklamakan (Xinjiang/China), tibetisches Hochplateau
800 Franken geschätzte Kosten für Visas und sonstigen Permits
(der Gegenwert von 100 Dollars in usbekischen Som)
billigster Benzinpreis: in Turkmenistan, im Bereich von wenigen Rappen
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Maurizio
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20:23
20 Januar 2007
Ein (be)sinnliches Erlebnis
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Maurizio
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19:16
09 Januar 2007
Zwischenlandung in Dubai
Ein kurzer Zwischenbericht aus Dubai: Der Abflug in Delhi heute Morgen hat sich verzoegert und ich habe meinen Anschlussflug nach Europa verpasst. Grosszuegig hat mich nun die Fluggesellschaft "Emirates" im Hotel Capitol untergebracht, mit 270 Dollars meine mit Abstand teuerste Uebernachtung bis anhin. Dubai ist das pure Gegenteil von Delhi: sehr sauber, ruhig, kein nerviges Gehupe, jeder Strassenzug perfekt gebaut, jedes Gruenplaetzchen liebevoll hergerichtet, alles wirkt neu, nichts ist kaputt, kein Randstein ist beschaedigt, der Strassenasphalt Formel-Eins tauglich, schlichtweg perfekt, aus einem Guss. Der Flug in der Boeing 777-300 mit Monitoren, vielen Videogames, einer grossen Musikbibliothek und etlichen zur Verfuegung stehenden Filmen, stimmt auf Dubai ein. "Play it again, Sam !" hiess es fuer mich diesen Nachmittag.
Irgendwie bin ich froh, Indien den Ruecken gekehrt zu haben. Das indische Voelkchen versucht bei jeder Gelegenheit, die Touristen ueber den Tisch zu ziehen. Wenn sogar beim Kauf von WC-Papier minutenlang gefeilscht werden muss, hat man irgendwann mal die Nase voll. Der Laerm und der Gestank sind ein Thema fuer sich.
Das Taxi, das um 6:30 vor dem Hotel stehen sollte , ist natuerlich mit einer halben Stunde Verspaetung gekommen. Man wollte noch andere Touristen mitnehmen, die allerdings zum "Domestic" Flughafen fahren wollten. In diesen Situationen heisst die Devise: grob sein und die Leute anschreien. Etwas das ich besonders hier in Indien gelernt habe. Der Taxichauffeur ist dann schnurstracks zum International Airport gefahren, seinem Versuch, mir noch zusaetzliche 50 Rupees fuer den
Transport des Fahrrades abzuknoepfen, war selbstverstaendlich kein Erfolg beschieden.
Das Security-Personal im Flughafen scheut sich gar nicht, fuer seine Dienste einen "Tip" zu verlangen. Mein suspektes Gepaeck haette nochmals durch einen Angestellten durchsucht werden muessen, mit einem kleinen Bakshish ist mein Gepaeck aber sofort auf das Rollband gelandet. Und meine Diafilme mussten - ohne Blickes gewuerdigt zu werden - nicht durch die Roentgenmaschine. Ich sah halt vertrauenswuerdig aus. Selbst meine Zeltheringe, die ich bloederweise im Handgepaeck hatte, haben unbesehen den Weg nach Dubai gefunden.
Ich geniesse nun die friedliche Abendstimmung hier in Dubai, werde wie ein Koenig im Hotel Capitol speisen und bereits Morgen in Paris sein.
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Maurizio
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19:06
08 Januar 2007
Ruhe in Nepal
Nach einer Woche in Katmandu, wohlgenaehrt und gestaerkt durch unzaehlige Steak-Sizzlers, muss ich wieder raus in die frische Luft. Obschon die Hauptstadt Nepals nur 700'000 Einwohner hat, ist sie eine der schmutzigsten Staedt auf diesem Planeten. Diskussionen ueber Feinstaub werden hier keine gefuehrt. Politisch ist die Luft hingegen einigermassen rein. Vor kurzem haben sich die maoistischen Rebellen und die Regierung auf eine Uebergangsverfassung geeinigt, der ungeliebte Koenig Gyanendra hat seine Macht bis zu den Wahlen im Juli dem Regierungschef uebertragen.
Nicht sauber sind hingegen die neuen Bestimmungen, die geeignet sind, die Wanderfreuden zu trueben. Ab jetzt darf nur noch mit einem Fuehrer oder einem Traeger, fuer rund 9 Dollar am Tag, auf Trekkingtour losgezogen werden. Zur Sicherheit der Touristen, betonen die vielen Trekkingagenturen, die sich die Haende reiben. Laecherlich, denn die beruehmten Treks wie der Annapurna Circuit Trek, Sanctuary Trek oder Jomosom Trek sind breite Wanderpfade mit vielen Lodges und Unterkuenften am Wegesrand. Waehrend zwei bis drei Wochen wandert man mit einem leichten Tagesrucksack. Ein Verirren ist nicht vorstellbar und die Situation mit den Maoisten hat sich soeben erheblich beruhigt. Die westlichen, zahlungskraeftigen Touristen sind eine willkommene Einkommensquelle. Im nahegelegenen Bakhtapur wird man nicht verlegen, fuer die Besichtigung der Altstadt zehn Dollar Eintritt abzuknoepfen.
Nepal, in dem acht der zehn hoechsten Berge der Erde liegen, ist ein Paradies fuer Trekkingtouren und Bergsteiger. Es ist mir aber nicht recht nach Wandern zumute. Vielmehr verspuere ich Lust, wieder in die Pedale zu treten und noch bis nach Delhi zu radeln. Ich mache mich also Richtung Westen auf, durch die huegelige subtropische Landschaft Nepals. Sobald der Stadtverkehr Katmandus hinter mir liegt, kann ich wieder eine ruhige Fahrt durch Reisterrassen, Bananenplantagen und ueppigen Waeldern geniessen. Hier ist die Heimat der ethnischen Gruppe der Gurkhas, bekannt durch die weltweit hoch angesehenen Gurkha Soeldner, die sich vor allem in den Dienst der britischen und indischen Armee gestellt haben.
Ein Abstecher zum Dorf Bandipur, auf einem Sattel gelegen und 600 Hoehenmeter von der Hauptstrasse entfernt, ist nach meinem Geschmack. Ruhe, Beschaulichkeit, ein gemuetliches Guesthouse und gutes Essen. Ein Ruhetag und ein kleiner Spaziergang durch die umliegenden Doerfer tragen zur Entspannung bei. Am naechsten Morgen steht mir dann eine Abfahrt durch den dichten Nebel bevor.
In Pokhara, dem Ausgangspunkt fuer viele Trekkingtouren, verlaesst mich dann das Wetterglueck. Die einzigartige Sicht auf das Annapurna-Massiv wird durch Regenwolken verdeckt. Ich muss mich mit den feilgebotenen Postkarten und Posters vorlieb nehmen. Ich treffe die schrille Heather, die soeben von einer Trekkingtour zurueckkehrt und mit der ich einen Tag in Tibet unterwegs war. Wir haben uns manche Erlebnisse und Anekdoten zu erzaehlen.
Es geht staendig rauf und runter. Jeden Tag schaffe ich so rund tausend Hoehenmeter. Ich freunde mich langsam mit dem nepalesischen Kuechenzettel an: zu essen gibt es meist nur das Nationalgericht Dhaal Baat: Linseneintopf, Gemuesecurry und viel Reis. Ein Abstecher nach Tansing, wieder auf einem Huegel gelegen, belohnt mich mit einer Sicht auf das Terai, das Flachland im Sueden Nepals und Teil der Gangestiefebene. Kurz vor der indischen Grenze in Lumbini, dem Geburtsort Buddhas, treffe ich mich mit Stephane Soray. Rund um den Wallfahrtsort ist ein riesengrosser Park errichtet worden. Buddhistische Staaten aus aller Welt sind daran, buddhistische Tempel zu errichten. Leider sind diese Betonbauten ein billiger Abklatsch von Originalen und jegliche Handwerkskunst wird verschmaeht. Den kitschigen Tempeln fehlt jegliches Leben. Eine verpasste Chance, schade.
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Maurizio
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18:56



